Archiv f�r Dezember, 2005

Weihnachten und mehr

Einsame Stille, winterliche Felder, die gesamte Schönheit der Natur sanft zugedeckt unter der weißen, weichen Decke aus reflektierendem Schnee. In der gleichen Weise zugedeckt, wie wir es früher gewohnt waren. Wohlbehütet noch kurz vor dem Schlafen, von der Mutter in die weiche Decke eingehüllt werden. Mit sanfter Stimme übermittelt, erreicht eine kurze Geschichte unsere unschuldigen Ohren, bis die Augen langsam schwer werden und der Last des Tages schließlich nachgeben. Dieses heimische Gefühl, dass das Leben eines jeden so erfüllt und schön gemacht hat.

Jetzt ist es leer geworden in der Heimat, nur dieses eine Mal im Jahr sind alle wieder vereint, aus den entferntesten Ecken des Landes wieder zusammengeführt, um sich noch einmal diesem rundum Wohlfühlprogramm hinzugeben. Nirgendwo schmeckt ein Essen so gut, niemals der Kaffee so sanft wie hier und jetzt. Weihnachten ist eine gute Erfindung :)

Keine Tags gefunden

Ofenreinigung

Mit Erstaunen habe ich gerade den Beitrag des McWinkels gelesen, in dem er uns von seiner Ofenputzaktion des gestrigen Abends berichtet. Warum liest Du das jetzt erst? Bist Du so spät aufgestanden? Wohl gestern rumgesumpft? Werdet ihr euch fragen :) Die Antwort ist einfach und erklärt, warum ich den besagten Beitrag mit Erstaunen gelesen habe: Ich habe gerade meinen Ofen geputzt! Ähnlich wie beim MC hatte er, mein Ofen, es dringenst nötig! Schon lange konnte man vorne durch das, was mal eine Scheibe war, nicht ins Innere des Ofens hineinschauen, um die Pommes, die Pizza oder den Auflauf begutachten zu können. Aufgrund dieses Umstandes konnten wir uns schnell ausrechnen, wie der Rest des Innenlebens aussehen musste.

Willst Du mehr? ‘Ofenreinigung’

Keine Tags gefunden

Geschichten aus der M1

Beinahe täglich wird mir vor Augen geführt, dass sich das Reisen mit der Tram in dieser Stadt als sehr unterhaltsam, abwechslungsreich und spannend erweisen kann.
Ich habe heute wirklich wieder einmal eine Menge lernen dürfen. Es ist beeindruckend, wie weitsichtig und vor Intelligenz strotzend so ein 20 jähriger Erstsemestler in BWL doch sein kann bzw. wie zurückgeblieben und „verliererhaft“ ein Herr Timo dagegen aussehen kann. Die besagte Person stieg an der Eberwalderstraße in die Tram ein und öffnete lässig ihren Wintermantel. Ein Mantel, der leider nicht ganz auf die Größe seines Trägers zugeschnitten war (weil wahrscheinlich von Papa geliehen) und (ebenfalls leider) dafür sorgte, dass das unverbrauchte Gesicht zwischen den breiten, liebevoll eingearbeiteten Schulterpolstern ein wenig verloren wirkte. Passend zum Mantel hatte Papas Kleiderschrank auch noch eine dunkelblaue Mütze hervorgebracht auf der sehr dezent genau in der Mitte der Stirn, schon fast unauffällig das Krokodil trohnte. Ein gelbes Live8 Armbändchen zusammen mit dem weißen Polosweatshirt und dem gekonnt geknoteten Schal rundeten das Bild ab. Das Gesicht, hoch rot vor Nervosität, saugte aufgeregt an einem Hohes C Tetrapack (von dem ich jetzt nicht behaupten möchte, dass ihn Mama vorhin zurechtgestellt hat - ich denke es mir einfach nur!) als es allen Insassen mit aufgeregt wippenden Beinen begleitet, fünfzehn atemberaubende Minuten davon erzählte, dass es nur „Einsnuller“ bekommen würde und es nicht verstehe, wie es Menschen gäbe, die sich nicht vernünftig anstrengen würden und sich deshalb mit einer Drei zufrieden stellen müssten. Auf das Angebot, ein Praktikum im Reichstag machen zu können, hatte das Gesicht zurzeit keine Lust, da es ja erst einmal seine Ferien genießen wolle, es bekäme ja sowieso noch genügend Chancen. Frauen - am Tag 20 und ein normaler Samstagabend müsse seine 100 Euro kosten.

Eigentlich doch eine Lebensphilosophie, die nachahmenswert erscheint!

Keine Tags gefunden

Post von der GASAG

Als vor einiger Zeit in den Medien davon zu hören war, dass die Gaskonzerne leider keinen anderen Ausweg fanden, sich in langen Gesprächen dazu durchquälen mussten und mit großem Widerwillen eine Preiserhöhung durchsetzten, dachte ich mir wieder einmal – hmm… wird schon nicht so schlimm! Die müssen ja schließlich auch irgendwie überleben und ihre Familien durchfüttern. Tun mir auch wirklich leid! Vor ein paar Tagen jedoch werdet ihr eventuell meine leichten Anflüge, von dezent gereizter Stimmung bemerkt haben. Sicherlich, habe ich durchaus zu leicht übertriebenen Reaktionen geneigt aber heute habe ich es dann schwarz auf weiß aus meinem Briefkasten hervorgekramt. Dieses Häufchen Elend auf eine DinA4 Seite gekotzt.

Berlin, den 13.12.2005

Ihre Rechnung für das Vertragskonto: …..
Sehr geehrter Herr B.,

Für die Zeit vom 12.12.2004 bis 12.12.2005 stellen wir Ihnen folgenden Gasverbrauch in Rechnung:
Nettobetrag blah,blah,blah…
Zu zahlender Betrag 240,15€

(hier habe ich schon den Beitrag für Dezember abgezogen!!!)

Da frag ich mich doch mal ganz gewaltig, ob es jemanden unter der Hirnkaries Leserschaft gibt, der in Berlin lebt, eine Gasetagenheizung besitzt und trotzdem nicht mindestens 100€ nachzahlen muss? Ich bin gespannt auf eure Kommentare, vielleicht gibt es ja auch jemanden, der unsere Nachzahlung um längen übertrumpfen kann…???

Keine Tags gefunden

Narrenfreiheit

„Hier ist die Durchfahrt verboten“ dröhnt es aus dem Dachlautsprecher der neuerdings blau-silberfarbenen Patrouille unserer Exekutive. Der schwarze Golf vor Ihnen gibt nach, macht kehrt und sich dann schnell vom Acker. Woraufhin unsere Freunde und Helfer den eben noch als rechtswidrig erklärten Weg einschlagen und von dannen ziehen…

Keine Tags gefunden

Danke Petrus

Einen kleinen Vorteil hat dieser Sturm ja schon.

Was fällt dem aufmerksamen Betrachter auf, an diesem Bild? Nichts? Genau! Da ist der Vorteil. Zum ersten mal seit einer Woche gibt es keine Leute bei uns auf dem Dach, die die Teerpappen erneuern! Mann Timo, was stellst Du dich denn schonwieder so an? Werdet ihr fragen? Hier ist die Antwort:

Ich stehe drauf nackt zu schlafen und morgens erstmal in aller Seelenruhe und ohne irgendein Kleidungsstück durch meine Wohnung zu laufen, mit dem Ziel… Kaffeemaschine! Meinen Morgen in Ruhe, bei einer heißen Dusche zu beginnen. Dann Stundenlang selbstverliebt in den Spiegel zu träumen, die Zähne zu putzen, mich in aller Ruhe anzuziehen. Dann in die Küche zu gehen, mein Frühstück genießen…
Das Problem, an den Leuten auf unserem Dach war jetzt nur, dass sie einen bei ungefähr sieben der sechs Dinge, die ich aufgezählt habe, beobachten mussten.

1. Beim verpeilt die Augen aufmachen

2. Beim Hecktisch die Decke über meine (ebenfalls nackt schlafende) Freundin ziehen

3. Beim Gang zum Kleiderschrank

4. Beim anziehen

5. Beim im Bad wieder ausziehen, beim Duschen, abtrocknen, in den Spiegel posen…, Zähneputzen.

6. Beim Frühstücken und auch

7. Beim - na was man(n) da halt so macht morgens nach dem Kaffee - meine Zeitung, mein Porzelan!

Keine Tags gefunden

Anleitung zum Unglücklichsein II

Man braucht:
Einen Virologietutor,
Ein paar Studenten,
Zwei Stunden Zeit,
Rechner mit Beamer,
und los gehts:

Willst Du mehr? ‘Anleitung zum Unglücklichsein II’

Keine Tags gefunden

Anleitung zum Unglücklichsein

Man nehme ein Blatt Papier, einen Stift,eine Taschenlampe, einen Computer mit Internetzugang und einen Taschenrechner (oder man benutzt den Computer).
Los gehts:

1. Alten Zählerstand vom letzten Jahr raussuchen

2. Gaszähler aufsuchen

3.
Mit Taschenlampe anleuchten

4. Mit Stift und Papier die Kubikmeterzahl aufschreiben

5. Diese Zahl mit zehn multiplizieren = KwH

6. Zur GASAG Seite surfen und Kilowattzahl dort eingeben

7. Den errechneten Eurobetrag aufschreiben

8. Mit dem vergleichen, was man bezahlt hat

Keine Tags gefunden

MC 4 Wetten dass???

Erst vor ein paar Tagen , habe ich mich mir doch wieder einmal über diesen blonden, großen, geschmackvoll gekleideten und jungen Mann , der aus dieser einen bestimmten Show scheinbar nicht mehr wegzudenken ist, Gedanken gemacht. Und jetzt habe ich doch eben gerade bei Bandini diese Aktion hier entdeckt. Tja, was bleibt zu sagen… Großartige Idee - ich steh auf Sachen die so unmöglich sind, dass sie schon wieder unterstützenswert erscheinen :) ich stimme da mal mit ein und leiste hiermit meinen bescheidenen Beitrag!

Nehmt den Button und setzt den Link zu dieser Seite mit drauf…

Es soll nun endgültug losgehen… bin gespannt, wo es hinführen wird!

Keine Tags gefunden

Spaziergang

so geile Farben… Ich mußte einfach Fotos machen…

Keine Tags gefunden

1. Kapitel - Rückblick

Es geht weiter mit der Geschichte in Trelltown im Jahre 2023. Heute gibt es das erste Kapitel. Ein Rückblick. Den Beginn der Geschichte. Vorweg sollten sie hier noch den Prolog lesen, falls er in Vergessenheit geraten ist…

Während Cliff automatisiert und scheinbar anonym dem Strom der Menschenmenge folgte, entglitten ihm die Gedanken. Stumpf setzte er einen Fuß vor den anderen. Sein ganzer Körper schmerzte. Seine Gelenke brannten  wie Feuer. Und die Kopfschmerzen, die vom Rücken aus hinaufzogen, schienen seinen Kopf bis zum Platzen anschwellen zu lassen. Wie hatte all das passieren können? Noch vor drei Tagen hatten seine Frau und Er ein ganz normales Leben draußen in den Bergen von Misery Hill geführt. Zwei glücklich miteinander verheiratete Menschen, die einfach nur für einander da waren und ihr Leben auch dementsprechend gestalteten.

Willst Du mehr? ‘1. Kapitel - Rückblick’

Keine Tags gefunden

Wetten dass???

Also ich muß ja mal sagen. Jane liegt im Bett und schaut Wetten dass???? Ihr kennt es, diese Show mit dem komischen Blonden, mit den krassen Klamotten und den gekreuselten Haaren, in der immer so viele Promis auftreten. Die Show in der man allerdings immer den Ton ausmacht, wenn die Stars anfangen zu singen, da man die Musik eigentlich nicht wirklich schön finden kann. Egal, zur Situation hier eben: Ich sitze am Rechner und brenn noch fix ne CD und Jane liegt im Bett und schaut Wetten Dass??? Sie: "Timo, hör mal hin, die behaupten dass zwei von ihnen hören können, was ein dritter mit seinem Finger auf eine Nasse Fensterscheibe schreibt (ihr kennt dass Geräusch so squiieeeessseeee). Willst Du mehr? ‘Wetten dass???’

Keine Tags gefunden

Testreich.com

Ich bin mal der Aufforderung von d-brain nachgekommen und habe bei testreich.com ein paar dieser Versuche über mich ergehen lassen:

Homo : 22%
ich möchte, dass ihr das lest und es versteht! Nicht 90% sondern 22%!!!
Revoluzzer : 43%
und wenn ihr erstens nicht verstehen und glauben solltet, werde ich diese 43% umsetzen!!!
Freak : 43%
und dabei kann ich mir einige Dinge ausdenken, die nicht sehr komisch sein werden :)
auch wenn ich zu 63% ein guter Mensch bin.
Psychopath bin ich zu 13% und
von meiner UNSCHULD sind 40%!!! übrig!!!

Keine Tags gefunden

Netzspinne jetzt auf englisch

Da habe ich doch gerade beim Hauptstadtblog diesen Artikel gelesen. Großartig habe ich mich amüsieren dürfen :) Wegen der WM 2006 gibt es jetzt den Berliner U- und S-Bahn-Plan in englischer Übersetzung. Ok, wird sich ein jeder denken, bis er einen genauen Blick drauf wirft… Es ist gut zu wissen, dass ich ab jetzt an der Beautiful House’s Avenue Austeige, die übringens ziemlich bald hinter der Hochzeit im Ring kommt!

Den gesamten Plan könnt ihr beim Hauptstadtblog als pdf

Keine Tags gefunden

Prolog - Trelltown 2023

Hier, genau hier wird die Geschichte um Clifford James Newton und den Ereignissen, die aus seinem heilen und glücklichen, manchmal sehr normalen und auch langweiligen Leben eine einzige Katastrophe gemacht haben in mehreren Beiträgen entstehen, bleibt neugierig… Heute gibt es schonmal den Prolog als Vorgeschmack… Willst Du mehr? ‘Prolog - Trelltown 2023′

Keine Tags gefunden

Der kaffee danach


Das Spielen war ganz schön Kalt, der Dank für diesen leckeren und heißen Kaffee danach geht an Herrn Daniel, der die frierenden aufnahm! Das versprochene Spielfoto gibts später…

Keine Tags gefunden

Es ist soweit

Es ist soweit, heute beginnt die neue Ära des Netzes für mich. Stromberg auf Abruf, Internetradio, bis die Ohren bluten, Videos ohne Ende… schade, dass im Moment keine Semesterferien sind

Nachtrag:

das versprochene Bild, vom Tunier :)

Keine Tags gefunden

Berliman rettet die Protzkeule

Wir befinden uns in Berlin, der deutschen Hauptstadt, heute ist der 14.02.2006. Es ist der glorreiche Tag an dem die Telekom ihr wohl wirksamstes, magenta-silber-farbendes Werbeprojekt seit Beginn der Geschichtsschreibung hat fertig stellen können. Die Kugel des Fernsehturms am Berliner Alexanderplatz wurde extra für die WM in einen riesigen Fußball verwandelt, allerdings nicht ohne Folgen…
Willst Du mehr? ‘Berliman rettet die Protzkeule’



Gedanken eines Exrauchers

Alleine in ein Cafe zu gehen bedeutet für mich und meine Umwelt im Moment eine eindeutige Herausforderung. Es handelt sich um eine weitere harte Probe, auf dem Weg zum trockenen Raucher, der selbst in der Zeit nervöser Zustände stets die Ruhe bewahren kann und ohne Zigarette über die Runden kommt. Man muss nur lernen sich zu beschäftigen. Die Hände sind immerzu ungewohnt leer, und schnell kommt es dazu, dass sich das Gefühl der Hilflosigkeit eiskalt ausbreiten kann. Was tun, wenn man alleine das Cafe betritt? Augenblicklich werden nahezu alle Blicke (zumindest hat man das erdrückende Gefühl) der Insassen auf einen selbst projiziert.

Willst Du mehr? ‘Gedanken eines Exrauchers’

Keine Tags gefunden

Die Stunde der Verführer

Um 22.45 waren wir gerade ausgehungert aber gut unterhalten in der Kälte der Dezembernacht unterwegs, als einer von uns vieren, die gerade von der "Stunde der Verführer" kamen, die Frage nach der ersten Reflektion über den Abend durch den adventlichen Friedrichshain hallen ließ. Timo, "redet so lange, bis ihm etwas einfällt", musste, gemäß seiner Natur als erster einen Versuch unternehmen "Das Problem bei einer Bloglesung, ich meine für den Lesenden ist eindeutig, dass man nicht nur gute Texte schreiben muss, Texte, die die Zuhörer mitreißen, zum Lachen, zum Weinen und Aufregen anregen können, man muss auch dafür sorgen können, dass diese Texte authentisch ans Ohr gebracht werden."

Willst Du mehr? ‘Die Stunde der Verführer’

Keine Tags gefunden
Pages: 1 2 Next