Archiv f�r März, 2006

25peeps.com die zweite

Nun endlich hat es Herr Timo endlich geschafft und sein Bild wurde bei 25peeps.com hinzugefügt. Die Frage , die jetzt zählt ist nur, wie lange wird Herr Timo es schaffen online zu bleiben??? Die Konkurenz ist hart und ich werde bestimmt meine Mühe haben, mich gegen Berühmtheiten wie Frau Ina zu bewähren…

Also, liebe Leser, seid lieb zu Herrn Timo und klickt , was das Zeug hält…

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Germany’s next top model - Das Finale

Es ist unglaublich. Einige Leser werden sich noch an diesen vieldiskutierten Beitrag erinnern. Bisher hatten durch Googlesuchanfragen so ungefähr zehn bis maximal zwanzig Interessierte täglich auf diesen Beitrag geklickt.

Gestern Abend war es dann soweit. Frau K. hatte das Finale ihrer Show groß vorbereitet. Primetime, 20.15 Pro7 hoffte auf Einschaltquoten (ich werde sie nachliefern, bisher noch keine da! Edit: bei den 14 bis 49 Jährigen waren es immerhin 23 ,9%!). Das große Finale von Germany`s next top model. Nur noch drei Kandidatinnen waren im Rennen, Lena G., Yvonne und Jennifer. Aus Insiderinformationen hatte Herr Timo bereits am Montag erfahren, wer die Glückliche sein sollte. Die Spannung hielt sich somit in Grenzen . Es war soo spannend! Es wurde viel und lange um den heißen Brei herumgeredet und die vier Damen Juroren taten bis zum Schluss wirklich überzeugend so, als würden sie erst gestern während der Show die Siegerin küren. Nach zwei Stunden stand es dann offensichtlich fest, Lena G. sollte nun also die herausragende Königin der großen Fleischbeschau sein und sie freute sich.

Innerhalb von zwei Stunden nach der Sendung hat mein kleines Blog dann 56 Klicks auf den besagten Artikel verzeichnen können. Dafür, dass ich bisher kein positives Wort über die Sendung verloren habe, doch ein recht anschauliches Ergebnis. Nun ist der Ansturm wieder vorüber, die Aufräumarbeiten haben begonnen und der Besucheransturm wird wieder zum altbekannten lauen Lüftchen, was bleibt ist der Glamour dieser einen großen Nacht…

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Mittwoch, der 29.03.06

Heute Morgen habe ich zum ersten Mal einen telefonischen Weckdienst ausprobiert und ich bin begeistert! Um Punkt acht war der persönliche Weckruf verabredet und genau um Punkt acht klingelte das Telefon. Die Organisation, die ich am heutigen Morgen getestet habe, hat sich sogar individuell auf den Anzurufenden vorbereitet. So wurden mir individuell ausgefertigte Aktivitätsvorschläge zum heutigen Abend zum besten gegeben und nebenbei noch die Wetterprognose für den heutigen Mittwoch vorgetragen. Eine angenehme Sache, so ein persönlicher Weckruf!

Es ist früh am Tag für einen Studenten mitten in den Semesterferien, aber dennoch angenehm. Es ist noch dunkel im Raum, die Vorhänge sind zugezogen, frische Luft überall, es ist kühl, ich schalte den Rechner an und gehe in die Küche, um meiner Kaffeemaschine meinen morgendlichen Besuch abzustatten.

Zurück im Raum bin ich leise. Sie liegt noch im Bett und schläft, ein wunderschöner Anblick. Nach kurzem Innehalten setze ich mich an den Schreibtisch und drehe meine tägliche Leserunde, schaue beim Fernsehen Ehrensenf vorbei und höre ein paar Podcasts. Vielleicht ist es noch zu früh - viel gibt es noch nicht an Neuigkeiten. Ein Spiel wurde mir empfohlen. Unglaublich gut! Fancy Pants - ein Flash Jump n Run mit nem coolen Soundloop - macht Spass!

Nachtrag:
Nicht mit dem Spiel anfangen - es macht süchtig!!!

Ich werde mich jetzt ersteinmal an die Arbeit machen und später schauen, was es zu lesen gibt.

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Er ist da!

Der Frühling! 17.45h, Sonne auf dem Balkon, Yogi-Tee in der Tasse, nicht frieren - im Pullover! Es ist wundervoll!

Nachtrag:

19.45h, kaum kälter aber noch angenehmer :) Ich freu mich aufs Angrillen!

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Flatrate fürs Handy

Ja, ich werde es mal ausprobieren. Die Genionflatrate für mein neues Spielzeug . Ich hoffe, meine Rechnung geht auf und die Telekom bekommt ab jetzt einiges weniger an Geld für ihre Rechnungen in Rachen geschmissen. Und immer ins deutsche Festnetz und zu o2 für nix telefonieren bis die Ohren bluten, hört sich gar nicht mal schlecht an. Ich werde berichten!

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Wo kommen wir her - wo gehen wir hin? II

Noch vor zwei Tagen habe ich gedacht, dass die Geschichte um Google Epic eine einmalige wäre. Eine interessante Zukunftsvision über die Medienlandschaft im Krieg mit der fünften Macht im Staate.

Zwar ohne Flash Animation und auch ohne Scully’s Akte X Stimme, jedoch keineswegs weniger unterhaltsam, kann nun beim dbrain verfolgt werden, was passieren kann, wenn im aktuellen Streit der Bild.(T-online) gegen den großen Wolfburger Autokonzern tatsächlich Bild.T-online der Zeitung mit den vier großen Buchstaben recht gegeben wird und das Recht an der Marke “Volks” nicht in Niedersachsens Autostadt bleiben sollte.



Herr Timo braucht Hilfe

Die Leser vom Hirnkaries müssen helfen! Herr Timo hat sich überlegt, eine zweite “Ich werd trockener Raucher”- Aktion in Angriff zu nehmen. Alles was ihm fehlt ist Zuspruch und überzeugende Gründe, es diesmal auch wirklich durchzuziehen!

Und damit meine ich echte Gründe. Nicht das Geld oder die Lunge - vielmehr idealistische Gründe, die einen wirklich überzeugen können! Also, strengen sie sich bitte an meine Damen, meine Herren, damit Herr Timo eine vernünftige Stärkung auf seinem beschwerlichen Weg erhalten kann.

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Ein kurzes Vergnügen

An der Stelle, wo wir uns noch gestern am ersten Tage jenseits der zehn Grad Celsius erfreuten, dem ersten Tag, der auch noch zusätzlich mit etwas Sonne unser Gemüt zu verbessern wusste, an dieser Stelle steht heute erneut ein eintöniger grau in grau Genosse. Für uns mitgebracht hat er schwallartige Regenergüsse, die meine Laune definitiv in ihre Grenzen verweisen.

Ein sonniger Spaziergang im Mauerpark, mit anschließendem Flanieren entlang der Castingallee. Ein kurzer Snack beim neuen Burgermeister, der allerdings noch einiges an Zeit bedarf, bevor er seinem Namen alle Ehre zu machen in der Lage ist. Anschließend gemütlich zurück durch den Park. Die Menschen erfreuten sich an den milden Temperaturen, saßen draußen und tranken ihren Kaffee in der Sonne. Lächeln, gute Laune, nette Menschen.

Am heutigen Montag werde ich von der erneut überlaufenden Regenrinne und dem Geräusch, was sie unweigerlich vier Stockwerke tiefer mit ihren herabstürzenden Wassermassen anrichtet, unsanft geweckt. Es ist nicht schön – nein überhaupt nicht. Vielleicht aber auch ein Grund für mich endlich meine Hausarbeit auf die Reihe zu bekommen. In diesem Sinne einen schönen Start in die Woche…

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Minni the Moocher II

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Wo kommen wir her - wo gehen wir hin?

Google Epic - Eine Geschichte über die Geschichte des Internets mit einer möglichen , die die aktuelle Diskussion über eine fünfte Macht im State wohl ein wenig weiter treiben wird. Im Original ein Flashfilm von Robin Sloan und Matt Thompson , ins Deutsche gebaut von Aperto.de .

Wenn das die wird, begrenzt sich meine Freude über den Aufstieg und den Einfluss der Netzwelt auf unser reales Leben. Erschreckend ist, dass es gar nicht so unwahrscheinlich wirkt. Wie eine Reportage, die retrospektiv eine ganz normale Geschichte erzählt. Eine Geschichte über eine Welt, die wie die in George Orwells 1984 wirkt.

entdeckt bei HerrHPunkt




Sie fehlt mir…

Die Stunde an kostbarer Zeit, die uns heute Nacht brutal aus den Armen gerissen wurde. Eine ganze Stunde, 60 Minuten, also 3600 Sekunden. Was hätte man nicht alles in dieser Stunde machen können?

In einer Stunde hätte man bestimmt 15 Tassen Kaffee trinken können, um dann auch genauso oft auf Klo zu gehen. In einer Stunde hätte man sich die Anodenwumme fast zweimal anhören können oder auch die Wohnung aufräumen. Herr Timo hätte eine Stunde mit Frau Timo im Bett verbringen können oder letzte Nacht eine Stunde länger unterwegs sein können.

Man hätte Staub wischen können, abwaschen, das Bad schrubben, eine Stunde lang einfach nur so dasitzen und nachdenken können. Man hätte kochen, essen, schreiben, hören, lachen, singen, schreien, tanzen, poppen, schlafen, denken, weinen, trinken, kotzen, rocken, oder auch nichts tun können. Laufen, im Regen tanzen, fotografieren, filmen, erzählen, zuhören oder an seiner bescheidenen Hausarbeit schreiben können…

Das verwunderlichste an der fehlenden Stunde ist aber die Tatsache, dass ich mittlerweile seit knapp einer Stunde darüber nachdenke, was man alles in der einen Stunde hätte machen können… :/

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Neues Spielzeug gefällig?


Herr Timo ist gerade per Email auf eine interessante Sache aufmerksam gemacht worden. Auf den Seiten von Freepay.com kann man sich auf den verschiedenen Subdomains wohl kostenfrei registrieren lassen und dann mit geringem Aufwand einen Ipod für umsonst erhalten.

Neugierig und skeptisch wie ich bin, habe ich mich mal im Netz umgesehen und dabei entdeckt, dass sich da schon einige näher mit beschäftigt haben. So zum Beispiel auch der punktlog , der netterweise eine kurze Einführung ins Thema und anschließend viele aufschlussreiche Kommentare zu bieten hat.

Kann das wirklich funktionieren? Das Prinzip ist simpel. Man meldet sich an, entscheidet sich für ein paar Abos und versucht ein paar Freunde für dieselbe Aktion zu gewinnen. Hat man sich auf die, teilweise sogar kostenlosen, Angebote eingelassen und zusätzlich noch drei bis fünf Freunde, die es gleichsam getan haben, erhält man z.B. den Ipod Video per Post. Ein Schneeballprinzip mit Nebenwirkungen. So behalten sich die Betreiber vor, die Konditionen zum Erhalt der kostenlosen Wunschware jederzeit zu ändern. Auch unterschreibt man ein Blankoauftrag für jegliche Werbebombardements, die man sich nur vorstellen kann!

Auf der anderen Seite bekommt man doch eh täglich Tonnen an Werbung – fällt das bisschen mehr überhaupt noch auf???

Klingt doch eigentlich verführerisch, in den Kommentaren auf verschiedenen Blogs oder in diversen Foren kann man auch bereits die ersten Berichte lesen, in denen jemand jemanden kennt, der erzählt hat, dass ein Bekannter…

Ich denke, Herr Timo wird einfach doch wieder sparen und träumen müssen… Falls jemand jemanden kennt, der gehört hat, das irgendjemand vielleicht einen Ipod über hat, dann einfach bei mir melden und Herrn Timo glücklich machen :D

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Minni the Moocher

Minni the moocher - nur echt mit dem tanzenden Posaunisten. So kündigen sich die 8 smarten Herren aus Berlin an. Seit 2001 bewegen sie die Beine des Publikums und bringen Clubs zum beben.“

Wer heute Abend noch nichts mit sich anzufangen weiß und sich gerne von treibendem Offbeat in Kombination mit richtig schön dreckigem Gitarrensound die Ohren volldröhnen lassen mag, der ist in der Supamolly in der Jessner Str. 41 ab 22.30h genau richtig aufgehoben.

Minni the Moocher - Die Vereinigung von fröhlichem Punk und Bläser-lastigem Ska wird für kleines Geld wieder einmal die Herzen derer höher schlagen lassen, die sich fern dem Billigtrash der Charts zu Hause fühlen. Keine Gangstermanier, kein popiges Geplärre. Einfach nur Musik von Leuten, die den Spaß an ihrer Sache auf die Bühne bringen.

Einen Vorgeschmack kann der Leser auf der Homepage der Acht Herren in schwarzen Anzügen erhaschen. Meinen persönlichen Favoriten „Donnerstag“ gibt’s sogar zum Download.

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25peeps.com

Da hab ich doch beim Herrn Dani einen Artikel über 25peeps.com entdeckt, auf der man kostenlos Werbung für sich und sein Blog machen kann. Das Prinzip gefällt mir wirklich: Die 25 meißtgeklickten User werden jeweils auf der Startseite angezeigt, sobald ein neuer User hinzukommt, fliegt die Nummer 25 wieder… mal sehen, ob ich länger als einen Tag überleben kann…

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Perspektivwechsel

Doktor Huang Lee Muchongh war einer der führenden Wissenschaftler in Bezug auf die Lösungsansätze eines sehr alten Problems auf dem Planeten Erde. Seine Forschung befasste sich mit den möglichen Schwach- und Angriffpunkten, die zu einer Verhinderung der weiteren Ausbreitung einer bestimmten Spezies führen sollten. Bei dieser Spezies handelte es sich zweifelsohne um die blutrünstigste und gefährlichste, die die Evolution jemals hervorgebracht hatte.

In einem kleinen Dorf mitten in der chinesischen Provinz Gianchiau war unter größter Geheimhaltung innerhalb der letzten Jahre das weltweit modernste und größte Interventionslaboratorium aus dem Boden gestampft worden. Neben Doktor Muchongh und seinen 30 engsten ärztlichen und epidemiologischen Mitarbeitern forschten 500 Laborangestellte täglich an neuen Wegen für den Kampf gegen die Plage.

Im März diesen Jahres gelang es dann endlich, den entscheidenden Schritt für sich zu entscheiden. Seit Jahrzehnten schon war der Lösungsansatz vor ihren Augen gewesen, sie mussten ihn nur erkennen und in die Tat umsetzen.

Des Rätsels Lösung war einfach. An der Stelle, wo sich die Schweine selbst geschadet hatten und ihre Schweinepest zu Massenverlusten in den eigenen Reihen geführt hatte, wo auch die Rinder mit ihrem Ansatz der Prionen, die zu BSE führen sollten, kläglich scheiterten, war es nun Ihnen, den weltweit renommiertesten Forschern in der Welt der Vögel gelungen, einen Schwachpunkt an der sonst so resistenten Erscheinung der Menschen hervorzubringen.

Schon immer waren es die Viren gewesen, die es in regelmäßigen Abständen vollbracht hatten, die Population des Feindes empfindlich zu vermindern.

Eventuell standen sie wirklich kurz vor dem Durchbruch, in eine Welt, die ohne diese zähen Biester viel angenehmer sein könnte… Alles was sie brauchten, waren einige freiwillige, die sich, mit dem Virus infiziert, aufmachten und unter diese Kreaturen mischen würden. Dank der Globalisierung natürlich kein Problem, da es ja die staatlich anerkannten Zugvögel gab, die ihre festgesetzen Flugrouten schnell und eiskalt dafür nutzen konnten, zum finalen Schlag auszuholen. H5N1 – Human Neutralisation 5.1 - der Sourroundschlag hat begonnen…

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Geschlechtereien

Warum kann Mann eigentlich nie die richtige Antwort geben, sobald er die vernichtende Aufforderung bekommt, seiner Angetrauten, die verzweifelt vorm Spiegel steht, zu sagen, wie das, was sie anziehen möchte, aussieht???

“Du hast ja nicht mal richtig hingeschaut” oder “Toll, kannst du auch mal was anderes außer schön oder gut sagen” sind eigentlich noch Antworten, über die Mann sich freuen kann. Gefährlich wird es, sobald die Angetraute sich verzweifelt auf dem Boden niederlässt, schweigt und deprimiert in die Leere des vollen Raumes starrt. Bloß nicht fragen was los ist, heißt die Devise, Mann ist ja eh an allem Schuld!

In der nächsten Phase kann Mann sich dann entspannt zurücklehnen. Sie greift zum Telefon und ruft jemanden an. Jemanden verbündeten. Eine andere Frau, die am heutigen Abend der gleichen Einladung folgen wird.

Frau im Plural beschließt nach kurzer Krisenbesprechung, sich nicht zu verkleiden und einfach stur das Motto des heutigen Abends zu boykottieren.

Gut, mach ich mich eben alleine zum Pilz, in meinem albernen Anzug mit Hut…

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Urban Power Walking

Unglaublich>

via Electrobeans

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Morgendliches Verstrahltsein

Ich habe ja neulich schon an anderer Stelle über das nun folgende Problem etwas lesen können. Damals dachte ich jedoch mir würde das nicht passieren.

05.20h, Herr Timos lässt sich mit “Mein Job” von den Massiven Tönen wecken, da ich sonst nach jeglicher Art von Geräusch augenblicklich zu schlagen pflege. Verpeilt unter die Dusche und den ersten Schritt in Richtung Mensch hinter mich gebracht. In der Küche angekommen meine liebe Senseo angeschmissen, noch Wasser nachgefüllt, Tasse drunter aufs Knöpfchen gedrückt und fertig ist das stets heiße Getränk.

Hingesetzt und Tasse zum Mund geführt… irgendwas war anders als sonst. Kein köstlicher Kaffeeduft, keine verführerische Crema auf dem schwarzen Gold.

Der aufmerksame Leser wird es schon bemerkt haben - Herr Timo hatte vergessen das Pad zu wechseln. Nicht weiter schlimm, allerdings war das alte Pad ZWEI TAGE alt!

Meinen morgendlichen Kaffee habe ich dann in das Haus mit dem Namen Hoffnung verlegt. Das mit heißem Wasser aufgewärmte Tiefkühlkaffeekonzentrat hier ist zwar nicht sonderlich lecker, macht tierische Blähungen und nicht wach, aber wenigstens schwarz ist es…

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Neues Spielzeug

Ich gebs ja zu, ich konnte nicht wiederstehen… War es doch vor gar nicht allzu langer Zeit das V3 , ist es nun das k750i, das meinen Spieltrieb geweckt hat…

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Montag, der 13 März 2006

6.15h am Morgen in der Hauptstadt. Einige müde und zerknautschte Gestalten teilen das Leid an diesem Montagmorgen bei –5°C an der Tram Haltestelle zu stehen und den Tag langsam entgegen zu blicken.

Menschen, die eigentlich wenig gemeinsam haben, außer unterwegs zu sein, bevor die Stadt zu Leben beginnt. Es ist dunkel und kalt. Man wippt von einem Bein auf das andere, um nicht am Boden fest zu frieren. Was geht in ihren Köpfen vor? Denkt man wirklich schon um diese Zeit?

Ich lasse meinen Gedanken freien Lauf, träume vom Sommer zu Beautiful Freak von den Eels, denke an das Leben zwischen Straßencafe und Park. Dem Duft nach Gegrilltem, blühende Blumen und sonnige Stunden am See. Ein Mensch im Blaumann. Wohl ein Mahler, wie seine bekleckste Kleidung vermuten lässt er klappt den Kragen seiner Jacke der Kälte entgegen und verschränkt seine Arme vor der Brust. Daneben ein Mann im Anzug. Selbst zu dieser Stunde wird schon heftig ins Handy argumentiert und wild herumgestikuliert. Mächtig wichtig der Mann. Ein Fahrradfahrer, die Taxen mit laufendem Motor und ihren Fahrern, die, die Ruhe genießend, die Zeitung lesen.

Auf der Station ist es ruhig, keine Menschen auf den Fluren, kein hektisches Treiben. Die Beleuchtung ist gedimmt. Kein Stimmenwirrwahr, die Patienten schlafen. Langsam füllt sich der Stützpunkt und die ersten Bestandteile der weißen Wolke, wie die Morgenvisite tituliert wird, erscheinen mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Das Wochenende wird kurz besprochen und schon setzt sich die weiße Wolke in Bewegung durch die Patientenzimmer. Draußen erkämpft sich die Sonne langsam ihren Standpunkt über den Dächern der Stadt. Die Straßen füllen sich. Stahlblauer Himmel und Schneebedeckte Dächer. Alles wirkt friedlich und still von hier oben, fünfzehn Stockwerke über dem Trubel. Abzuwarten bleibt, wie lange es dauert bis er bis hierher vorgedrungen ist…

Weitere Beiträge aus der Famulatur:

Aus dem Leben eines Famulus

Aus dem Leben eines Famulus II

Der ruhige Morgen

Der Lauf der Dinge

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