Neighborhoods

Nach acht langen Jahren sind die drei Blink-182 Jungs aus San-Diego nun doch endlich zurück. Letztes, wie auch vorletztes Jahr gab es ja genügend Gerüchte über ein vermeintlich erscheinendes neues Studioalbum, 2010 sollten sie sogar auf der großen Bühne in Scheeßel spielen – aber nun endlich haben sie es geschafft und ihr sechstes Studioalbum namens “Neighborhoods” in die Spur geschickt – and so: it’s time to listen to it!

Sowohl bei itunes, als auch bei Amazon kann man das 14 Songs schwere Gerät für knapp dreizehn Euronen erwerben. Dreizehn Euronen für vierzehn Songs aber nun genügend Theorie und geblabbel – wie macht es sich auf den Ohren?

In einem Satz (ok, ein langer Satz): autenthisch, solide, eher an die jüngeren Sachen angelehnt, nichts überraschendes, aber ein paar wirklich innovative Parts, es fehlt ein wenig der alte Druck, aber insgesamt gut und ehrlich – es weckt Erinnerungen!

Gleich zu Beginn hören wir Travis in “Ghost on the dance floor” an den Drums, begleitet von einem Synthsound – eine Mischung aus erschreckend und innovativ – dann kommt eine handgedämpfte typische Blinkgitarre dazu und Toms typischer Gesang setzt ein. Spätestens durch die Chorusbegleitung von Mark weiß man sofort wo man ist und das alte Gefühl kommt schnell zurück!

Und damit spielt auch der zweite Song “Natives”. Klar doch eher poppig aber schon fixer als der Angels & Airwaves Ausrutscher. Das alte Kopfnicken stellt sich sofort ein! Und ein bisschen vom alten Glanz kehrt zurück.

Und Gott sei Dank bleibt es dann auch so: es wird experimentiert mit neuen Effekten und Elementen aber die alte Note bleibt und sorgt für ein rundes Ergebnis. Bei “Heart’s All Gone” sind sie sogar wirklich wieder die alten aus “Take of your pants and jackets” und “enema of the state”.

Insgesamt eine Kaufempfehlung für die alten Fans. Die Collegeinteressierten sollten vielleicht erstmal zu simfy rüber und sich selbst einen Eindruck verschaffen.

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