Tag Archiv f�r 'Bahnfahrten'

Tipps für Bahnbeschaller

Jungens, ich kann es nur immer wieder betonen, ich weiß, nein wir alle wissen bereits, dass ihr die Geilsten seit, also lasst das doch einfach sein mit der Bahnbeschallung.

Langsam kommt es ja wieder aus der Mode mit seinem Handy auf Lautsprecherbetrieb, den Gangster zu markieren. Vielleicht kommt es ihnen peinlich nicht mehr cool genug vor. Die moderne Jungend steht wieder auf die harten Sachen, back to the roots and entering the world of pain ist jetzt gefragt – gute muss halt wehtun!

Die alten Zeiten kommen zurück, einfach mal flux die Kopfhörer bis Meppen aufdrehen und sich selbst nen kleines bisschen das Trommelfell fetzen. Och egal, wer cool sein will, muss ja schließlich leiden. Die Snare übersteigt bei jedem Schlag deutlich die Schmerzgrenze der Nachwuchsgangster – man sieht es an ihrem nervösen Liedzucken bei jedem Schlag. Aber hart im nehmen sind sie. Bloß nichts anmerken lassen und sobald der erste Blick die Geilheit in Person fixiert, kommt die lässig einstudierte Performance – Hand in die Tasche, den 300€ Player schnell in die Hand geworfen und gemütlich nochmal um 30dB lauter aufgedreht. Dabei frag ich mich – es muss doch auch anders gehen…

Exklusiv nur für euch habe ich mir zwei Lösungsansätze überlegt.

Zuerst einmal die billige Variante: Klebt doch einfach mit Sekundenkleber die Innenseite der Kopfhörer zu. Dadurch entsteht ja eine künstliche Wand für die Schallwellen, sie prallen ab und werden zurückgeschickt – also hier nach außen gedrückt. Ich weiß, die Kopfhörer sind wahrscheinlich nach zehn Minuten im A*** und ihr hört nichts mehr von der Mucke, aber hey, dabei sein ist alles.

Als zweites kommt etwas noch nie da Gewesenes. Ich hoffe Steve Jobs, Bill Gates, die Leute von Archos und all den anderen Player hören jetzt zu. Man sollte einen Anheftbaren und Flexiblen Monitor, den man auf die Brust am T-Shirt befestigen kann, bauen, der dann jeweils den aktuellen Track so anzeigt, dass jeder es lesen kann.

Mit dieser Erfindung wären alle Probleme vorüber – Ihr hättet wieder ein neues Hippgerät, die Hersteller könnten euch erneut 500€ aus der Tasche ziehen und eure Ohren freuen sich auch noch. Und die Mitreisenden erst – wie gut kommt das Berliner Fenster in der U-Bahn an? Ihr würdet wirklich einmal die Geilsten sein!