Tag Archiv f�r 'Bloggen'

Trackbackspam

Hat einer ne Idee warum mein Akismed die Trackbackspamscheisse nicht erwischt? Ziemlich nervig in der letzten Zeit!



500!!!

OMG! Dies hier ist kein Geringerer als der Beitrag mit der Nummer 500 , in Worten: FÜNFHUNDERT!!!

Jaja, der 24. August 2005 ist wirklich ne Weile her. Krass, seit 588 Tagen . Am Anfang wollte ich nur mal aus Langeweile ausprobieren, ob mir das Schreiben Spaß machen könnte. Der Dani hatte sich nen Blog gebaut und mir davon erzählt. “Gut,” schoss es mir durch die Gyri, “das probiere ich auch mal!”

Nun sind es 500 Beiträge, die mit 2,255 Kommentaren belohnt wurden - DANKE dafür!!! Es wurde mehr und mehr zur Sucht, die Besucher wurden mehr, die Feeds öfter gelesen und ich werde mittlerweile völlig nervös und erleide Massen an Hyperhydroseanfällen, wenn ich ein paar Tage nicht auf meiner Heimatseite gewesen bin!

Doch was gefällt mir an der Schreiberei?

Zunächst einmal ist es das Schreiben an sich – ich denke, ich bin zweifelsfrei ein etwas extrovertierter Mensch, der sich gerne mitteilt, außerdem tut es oft einfach nur gut, seine durch das Tippen aktiv zu verarbeiten, (was mach ich mir denn bloß gleich zu Essen? Vorschläge?) Dampf abzulassen oder einfach nur mal Spaß zu haben.

Dann ist da ja dieses gemeinschaftliche – mal ohne Spaß – ohne Kommentare und andere Bloggerinnen und Blogger würde es nur halb so viel Freude bereiten. Ich habe in den 588 Tagen eine kleine Menge an wirklich besonders netten Menschen kennen lernen dürfen!

Aber diese Gründe kennt ihr ja schon :

Ich blogge, weil es mir Spaß macht, zu schreiben. Ja, jeder hat ein Blog! Und? Jeder hat auch Bücher im Schrank, jeder hat auch ein Telefon! Wird das deshalb auch langweilig und uncool? Das Internet bietet Chancen! Jeder hat die Möglichkeit, sich zu äußern…

Deshalb wird hier jetzt nicht weiter schleimerisch und tränendrüsig über dieses unglaubliche Plus an Lebensgefühl philosophiert sondern schlicht und einfach weiter gebloggert! Bleibt hier, kommt bitte wieder - es tut gut, dass ihr den Shit hier lest!




Bloggen und Arbeiten

Mir wird gerade mal wieder vor Augen geführt, dass sich der Job, für den ich mich entschieden habe, nur sehr schwer mit regelmäßiger Bloggerei vereinbaren lässt.

Ich hoffe, dass ich das dann später, sobald ich mich an diese perverse Aufstehzeit und die zwölf Stunden laufen gewöhnt habe, besser managen kann, als jetzt! ist einfach zu schön, als dass man es sich durch seinen Job versauen sollte…




Nichtbloggern das Bloggen erklären

Es ist bestimmt schon vielen von euch so gegangen, dass ihr in diese verzweifelte Situation geraten seid, einem Nichtblogger erklären zu müssen, warum man blogge oder woraus die Existenzberechtigung für diese Sinnlosigkeit resultiere!

Dabei muss man ja zwei Arten von Skeptikern unterscheiden:

Zum einen, wären da sicherlich diejenigen, die mit dem weltweiten Netz einfach mal, sagen wir’s direkt, schlichtweg gar nichts zu tun haben. „Wie, Du willst mir erzählen, dass Du ein Tagebuch schreibst und andere Menschen das lesen können? Was seid ihr für Menschen? Das liest doch keiner! Internet? Das benutzt man doch nur um eine Email zu versenden oder bei Wikipedia was nachzulesen!“ (An dieser Stelle eine Anmerkung an Bill: Wie wäre es, wenn Du in der nächsten Wordversion einfach mal ein Wort wie „Wikipedia“ in Deine Rechtschreibprüfung aufnehmen würdest? Wäre toll!)

Man versucht zu erklären: „Also ein Blog ist kein Tagebuch, (Bill, auch „Blog“ dürfte ein Wort sein, was durchaus als bekannt gelten dürfte) es ist mehr eine Sammlung von Kommentaren, Kritiken und Fragestellungen. Der Autor, er wird in der Fachsprache auch Blogger genannt, (Bill: Du weißt Bescheid!) nutzt seine Plattform als Ventil. Ein Ventil, um die Impressionen des täglichen Lebens in Worten verarbeitet mit anderen Menschen, den Lesern, diskutieren zu können.“ „Aha, und das macht Spaß und gibt Dir was?“ „Ja durchaus! Das Internet verändert sich. Der Nutzer dieser weltweiten Vernetzung ist nicht mehr länger unkritischer Konsument, der die Informationen von anderen aufnimmt. Nein, er wird aktiver, er hat die Möglichkeit selbst zu verfassen, in Frage zu stellen und zu kritisieren!“

Dann sind da ja noch diejenigen, die Bescheid wissen. Sie haben von „Web 2.0“ gehört. Sie kennen ein paar wenige Blogs, haben vielleicht sogar das eine oder andere gelesen: „Was seid ihr denn für Menschen? Einmal ihr, ihr Blogger, armselige Exhibitionisten, die ihre Intimitäten in der Öffentlichkeit breittreten! Ohne Selbstbewusstsein, schon fast Feiglinge! Würdet ihr euch doch auch nur in der realen Welt trauen zu sagen, was ihr denkt! Und dann die Leser, nichts weiter als Voyeure, die es toll finden, inkognito am Leben anderer teilzunehmen!“

„Kollegen, nein! Ich darf mal kurz eine individuelle Antwort liefern:”

Ich blogge, weil es mir Spaß macht, zu schreiben. Ja, jeder hat ein Blog! Und? Jeder hat auch Bücher im Schrank, jeder hat auch ein Telefon! Wird das deshalb auch langweilig und uncool? Das Internet bietet Chancen! Jeder hat die Möglichkeit, sich zu äußern. Nehmen wir ein aktuelles Beispiel:

Schauen wir einmal in den Irak! Schön, wir bekommen täglich von unseren ach so objektiven Medien berichtet, wie grausam die Selbstmordattentäter dort unten die armen Amerikaner platt machen. Ich will das hier sicherlich NICHT verharmlosen! Ich verachte es! Das einzige, was wir von den Bewohnern der Städte mitbekommen, sind Bilder der Attentäter oder Videos der Kollateralschäden (George, mein Freund: Mission accomplished!) Doch neben all dem gefärbten Scheiß, der täglich meine Nerven strapaziert, sind da auch noch andere Informationen. Blogger, die von ihrem Leben in einem besetzten und zerstörten Land berichten. Sicherlich ist das keineswegs objektiv, aber wenigstens ist es mal eine andere Sichtweise!

Ok, ein gewisses Maß an Exhibitionismus muss man zweifelsfrei eingestehen. Aber dafür erntet man auch etwas: Reaktionen, Diskussionen und konstruktive Kritiken! Nein, ich schreibe nicht täglich über weltbewegende Dinge, nicht alles gefällt jedem. In erster Linie geht es hier auch um genau eine einzige Person. Um mich! Ich fühle mich hier wohl und verfasse meine in Text und Bild. Es macht Spaß, es tut gut und es bleibt dabei…




Bloggen? Leicht gemacht!

Für alle, die es unbedingt einmal selber versuchen wollen, nur leider noch keinen Plan von überhauptnichts haben. Für all diese Menschen gibt es hier jetzt auch schon eine “Bloganleitung” in der Tagespresse.

Wer nach diesem Artikel, dann beschließt, sein eigenes Blog anfangen zu wollen, sollte allerdings vorher noch diesen Artikel vom Spreeblick lesen… :)

Wer dann allerdings herausfindet, dass er/sie seiner/ihrer Meinung nach zu wenig Besucher hat und auch findet, dass eigentlich viel zu wenig über einen im Netz diskutiert wird, der sollte sein erklärtes Ziel überdenken und diesen Artikel zu Hilfe nehmen…